Das ungeschriebene Buch

Frau Dörrie sagt wie’s ist (und absinthefreund hat’s gefunden):

Gute Nacht, Prinzessin

Doris Dörrie, Diebe und Vampire

Und natürlich ist das ungeschriebene Buch auch immer das bessere Buch – denn mit jedem Satz, den man tatsächlich hinschreibt, muss man auch seiner eigenen Unzulänglichkeit ins Auge sehen, der Enttäuschung. Das ist hart und nicht unbedingt etwas, was man sich jeden Tag wieder gern zumutet. Aber so ist nun mal das Schreiben.

Doris Dörrie im Interview, 2015

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2 Gedanken zu “Das ungeschriebene Buch

    • Ich empfinde das gar nicht als pessimistisch, sondern nur ent-romantisierend. Insofern: Ja, genau, es geht uns allen so und nur wer nicht schreibt denkt, es wäre gewissermaßen ein endloses Fest. Es gibt so ein paar Momente des Glücks, das stimmt. Der Rest ist das Ringen darum, nicht zu scheitern.

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