Sonderedition Zwölf Wasser | Gewinner 3 + Frage 4

Das Sumpfland beim Pramsee

Die Antwort auf Frage 3 war natürlich einfach und alle lagen richtig: Es war der Speichel. Aber wem von euch ist denn aufgefallen, dass die Ghajels bereits in Band Eins einen Auftritt hatten? Erinnert ihr euch an Felts und Wigos Gang durch Belendras nächtlichen Garten, nach der Theateraufführung? Da springt ein katzengroßes Reh auf den Kiesweg, und Wigo fragt Felt um etwas zu Essen oder Geld (was dieser nicht hat). Die Stelle geht so:

Das Katzenreh war noch näher gekommen, schnupperte an seinem Stiefel und blickte Felt mit seinen großen, kohlschwarzen Augen an. Etwas eigenartig Menschliches lag in diesem Blick und Felt hätte sich nur wenig gewundert, wenn das Tier ihn angesprochen hätte. Wigo fluchte und holte seinen Geldbeutel hervor. Er klimperte und das Tier drehte sofort den Kopf. Wigo hielt ihm eine Münze hin, es schnappte danach und sprang wieder in die Büsche.

„Gieriges kleines Biest“, sagte Wigo ihm nach.

(ZWÖLF WASSER, Zu den Anfängen, Originalausgabe S. 343)

Sie sprechen dann sogar noch über den ekligen Speichel des Tiers. Während Felt also in Pram noch verschont bleibt, bekommt Marken in Buch Zwei dann die volle Ladung ab – zu seiner Verteidigung muss man aber sagen, dass er es nicht nur mit einem Ghajel, sondern mit einer ganzen Herde zu tun hat.

Bleiben wir für die neue Frage doch einfach bei eigenartigen Kreaturen und beim Ekligen. In Band Eins muss Felts Reisegruppe ein Sumpfgebiet nördlich des Pramsees durchqueren. In einer Nacht trifft Felt auf sogenannte Lucher – und setzt sich ihnen aus. Warum lässt sich Felt von den Krötenwesen anspringen, befühlen und (brr!) abschlecken?

  1. Er spürt ihre verzweifelte Sehnsucht nach Menschlichkeit.
  2. Er folgt einem Befehl: Reva verlangt es von ihm und er ist Soldat, wenn es sein muss, kann er so etwas aushalten.
  3. Es ist eine Mischung aus mehreren Motiven, vor allem aber geht darum, dass Felt selbst seine Menschlichkeit erkennt.

Was meint ihr? Was habt ihr euch bei der Stelle gedacht? Schreibt es doch – unabhängig von einer der 3 Antwortalternativen – in die Kommentare. Ich bin gespannt! Zu gewinnen gibt es 1 Exemplar für 1 12Wasser-Spezialisten 😉

Die Gewinner der letzten Runde sind:

BookHook

moyashi

Volker Borchers

Herzlichen Glückwunsch! Sendet eure Postadressen bitte an elgreiff (at) gmail (dot) com! Und alle anderen: Wir sind erst bei der Häflte, es gibt noch jede Menge Chancen auf Gewinne – bleibt dran!

 

 

 

 

 

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8 Gedanken zu “Sonderedition Zwölf Wasser | Gewinner 3 + Frage 4

  1. Hm… witzigerweise leif genau diese Sequenz heute im Auto als Hörbuch und ich kann die Frage trotzdem nicht eindeutig beantworten. Ich würde sagen, dass 1) der Grund war aus dem er so gehandelt hat, aber ganz klar wird gesagt, dass er im Nachhinein durch diese Erfahrung seine eigene Menschlichkeit wieder/besser erkennt (demnach Antwort 3) und das Reva ihn deshalb wohl auch gerufen hat. Wenn ich mich entscheiden muss, sage ich 3).

  2. Puh, das ist nun wirklich nicht leicht ohne die Stelle im Buch noch einmal genau nachzuschlagen und den eigenen Gedanken und Gefühlen damit wieder auf die Spur zu kommen … die Menschlichkeit tut ihren Beitrag, aber wie genau? Die Sehnsucht der Lucher nach dieser oder Felts selbst empfundene? Vielleicht eine Mischung aus beidem. Durch die Sehnsucht der Lucher nach Menschlichkeit wird Felt seine eigene Menschlichkeit sehr bewusst und gibt sich diesem starken Gefühl hin.
    Aber ich muss mich ja gar nicht entscheiden, ich muss nicht mehr in den Lostopf. 😉

    Liebe Grüße!

  3. Oh wow! Ich freu´ mich wahnsinnig, dass ich zu den heutigen Gewinnern gehöre! Ganz, ganz lieben Dank! Meine mail ist grade raus. *hüpf*

    Ich wünsche allen viel Glück und viel Erfolg beim weiteren Gewinnspiel! Ich drück´ Euch die Daumen!

    : o )

  4. Ich meine, dass Reva es von ihm verlangt, es ihr aber darum geht, dass Felt seine Menschlichkeit erkennt. Das wäre eine Mischung aus 2 und 3.

  5. Ich tendiere zu 3.
    Felt will wissen was ihm fehlen würde, wenn ihm seine Menschlichkeit abhanden kommen würde. Da bietet es sich ja an, genau diese einmal zu demonstrieren. ^^ ich denke, die Lucher haben ihm Genauso viel Menschlichkeit gezeigt wie er ihnen.

  6. Lösung 3:

    Riva hat ihn zu den Luchern gerufen, damit der beweißt, das sich die Menschen geändert haben. Und er ist auf der Suche nach seiner eigenen Menschlichkeit.

    Daher Lösung 3.

    LG Kathleen

  7. Ich tendiere auch zu 3. Es ist eine Mischung aus mehreren Motiven, vor allem aber geht darum, dass Felt selbst seine Menschlichkeit erkennt.

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