Feuchte Augen

Da gibt es eine Frau, die fotografiert Tränen. Hört sich wahnsinnig kitschig an, ist aber ziemlich cool. Denn sie knipst die Tränen ohne den dazugehörigen Menschen und das ist der Trick. Frau Fisher lässt auf Objektträger weinen und fotografiert dann unter dem Mikroskop.

Dabei entstehen ganz erstaunliche Landschaften; sie nennt das „emotionales Gelände“.

 

The random compositions I find in magnified tears often evoke a sense of place, like aerial views of emotional terrain. Although the empirical nature of tears is a chemistry of water, proteins, minerals, hormones, antibodies and enzymes, the topography of tears is a momentary landscape, transient as the fingerprint of someone in a dream. This series is like an ephemeral atlas. Rose-Lynn Fisher

 

Als ich mir die Fotos so ansah, interssierte mich weniger das Gefühl, das die Träne fließen ließ – und von dem Frau Fisher sagt, es sei gewissermaßen als „emotional terrain“ abgebildet – als tatsächlich der Plan, die Karte einer Welt, die man eventuell entdecken könnte. Da liegen Geschichten drin, ich spüre sowas.

tears of

Mehr Bilder hier anschauen: http://www.rose-lynnfisher.com/tears.html

 

 

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